Viele KI-generierte Webseiten scheitern nicht am Code, sondern am UI. Genau hier ist die Kombination aus Google Stitch und Claude Code interessant.
Der saubere Ansatz lautet: Stitch hilft bei der Design-Idee und UI-Struktur, Claude Code setzt das Ganze als echtes Projekt um, überarbeitet es und bringt es in einen brauchbaren Zustand.
Was Google Stitch macht
Google beschreibt Stitch als Tool für schnelle UI-Ideation für mobile und Web-Anwendungen. Der Mehrwert liegt also eher bei Design-Ideation als bei produktionsreifem Code.
Was Claude Code macht
Claude Code ist stark, wenn es darum geht, ein bestehendes Projekt zu lesen, Dateien zu bearbeiten, Struktur zu verbessern und aus einer Idee ein arbeitsfähiges Frontend zu machen.
Ein praktikabler Workflow
- Seite und Ziel in Klartext definieren
- Mit Stitch eine erste UI-Idee erzeugen
- Nur Struktur und Stilprinzipien übernehmen, nicht alles blind
- Claude Code mit klarer technischen Aufgabe füttern
- In Runde zwei gezielt verfeinern statt neu generieren
- Am Ende manuell prüfen
Fazit
Google Stitch und Claude Code sind zusammen kein Wundermittel, aber ein sehr brauchbarer Workflow. Der Gewinn entsteht nicht durch Vollautomatik, sondern durch schnellere und bessere Iteration.